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Modellwahl: sieben Kriterien für Ihre Auswahl

Qualität, Kosten, Datenschutz und Betrieb: So vergleichen Sie Sprachmodelle für Ihren Anwendungsfall.

Das größte Modell ist nicht automatisch das beste für Ihre Aufgabe. Für eine einfache Klassifikation reicht oft ein kleines, günstiges Modell. Vergleichen Sie entlang dieser Kriterien.

  • Qualität für Ihre Aufgabe: Testen Sie mit eigenen Beispielen, nicht mit Ranglisten allein.
  • Deutsch: Prüfen Sie Fachbegriffe, Tonfall und Rechtschreibung in Ihrem Umfeld.
  • Kosten: Preis pro Token, getrennt nach Eingabe und Ausgabe, hochgerechnet auf Ihr Volumen.
  • Geschwindigkeit: Antwortzeit und Durchsatz, wichtig bei Echtzeitanwendungen wie Telefonie.
  • Datenschutz: Standort der Verarbeitung, Auftragsverarbeitung, Verwendung der Daten zum Training.
  • Betrieb: Cloud-Dienst oder eigener Betrieb, Verfügbarkeit, Abhängigkeit vom Anbieter.
  • Funktionen: Kontextlänge, Werkzeugnutzung, strukturierte Ausgabe, Verarbeitung von Bildern.

Bauen Sie Ihre Anwendung so, dass sich das Modell austauschen lässt. Die Modelllandschaft ändert sich schnell, und eine feste Bindung an einen Anbieter erschwert spätere Wechsel. Wiederholen Sie den Vergleich mit Ihrem Testset in regelmäßigen Abständen.

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