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Leitfaden

Einen KI-Agenten einführen: vier Schritte

Vom engen Anwendungsfall über den Lesemodus bis zum kontrollierten Schreibzugriff: ein Vorgehen für den ersten Agenten.

Der erste Agent entscheidet darüber, ob Ihre Belegschaft Vertrauen fasst. Gehen Sie deshalb in kleinen, überprüfbaren Schritten vor.

Schritt 1: Aufgabe eng zuschneiden. Wählen Sie eine Aufgabe mit klarem Anfang und Ende, zum Beispiel die Vorbereitung von Angebotsentwürfen aus einer Anfrage.

Schritt 2: Lesemodus. Der Agent darf Daten lesen und einen Vorschlag machen, aber nichts verändern. Mitarbeitende vergleichen den Vorschlag mit ihrer eigenen Lösung.

Schritt 3: Freigabe durch Menschen. Der Agent erzeugt Entwürfe, die eine Person prüft und mit einem Klick übernimmt. Fehler werden gesammelt und ausgewertet.

Schritt 4: Begrenzter Schreibzugriff. Erst wenn die Fehlerquote über mehrere Wochen akzeptabel bleibt, darf der Agent einfache, umkehrbare Aktionen selbst ausführen.

  • Legen Sie vorab fest, was als akzeptable Fehlerquote gilt.
  • Protokollieren Sie jede Aktion des Agenten.
  • Halten Sie einen manuellen Weg bereit, falls der Agent ausfällt.

So wächst der Einsatzbereich mit dem Vertrauen, nicht umgekehrt.

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