Workflow-Engines verbinden Systeme und führen definierte Schritte aus: Trigger, Bedingungen, Aktionen. Bekannte Vertreter gibt es sowohl als Cloud-Dienst als auch zum Selbsthosten. Für den Mittelstand zählen vor allem Anbindungen an vorhandene Systeme, Betriebsform und Kosten pro Ausführung.
Kriterien für die Auswahl:
- Schnittstellen: Gibt es fertige Anbindungen für Ihre Systeme, oder müssen Sie eigene bauen?
- Betrieb: Selbstgehostet bedeutet mehr Kontrolle über Daten, aber auch Wartungsaufwand.
- Fehlerbehandlung: Wiederholungen, Warteschlangen und Benachrichtigungen bei Fehlern sind wichtiger als ein schöner Editor.
- Versionierung und Tests: Ablaufänderungen sollten nachvollziehbar und in einer Testumgebung prüfbar sein.
- Rechte und Protokolle: Wer darf Abläufe ändern, und wer sieht Geheimnisse wie Zugangsschlüssel?
Das Zusammenspiel mit KI: Die Engine bildet das Gerüst, ein Sprachmodell übernimmt einzelne Schritte wie Klassifizieren oder Extrahieren. Ein Agent kommt dazu, wenn der Weg nicht vorab feststeht. Behalten Sie trotzdem die Steuerung in der Engine, damit Laufzeit, Kosten und Zuständigkeit kontrollierbar bleiben.



